Hallo Katzenfreunde!

 

Wir sind  XXL-Maine-Coon-Brüder und sind am 12. September 2017 geboren…

Sunny
Myko

Die ersten 9 Monate unseres Lebens sind wir bei unserer Mama geblieben, da uns keiner zu sich holen wollte…

Mutter der beiden Kater

Leider kamen wir mit Behinderungen an den Vorderpfoten zur Welt, deshalb waren wir nicht vermittelbar…

Unser Wurf bestand aus 4 Katern mit eben dieser Missbildung der Vorderpfoten…

Zwei unser Brüder fanden bei anderen Katzenbesitzern ein neues zu Hause, wo Sie als Zweitkatze leben dürfen…

Wir, Myko (der Schwarze) und Sunny (der Rote), wurden dann endlich auch gesehen und lieb gewonnen… und durften in ein neues Leben…

in neuem Zuhause angekommen

Von nun an lernten wir allmählich ein echtes Katzenleben kennen, da wir zuvor leider nur in einem begrenztem Raum waren…

Unsere neuen „Dosenöffner“ haben uns erst einmal kastriert, bevor wir ihre Wohnung zu markieren begannen…

in der Tierklinik

Zu diesem Tierarzttermin wurden auch gleich (da wir eh in Narkose lagen) CT-Aufnahmen der Vorderpfoten bei uns beiden gemacht…

Es stellte sich leider dabei raus, dass wir echte Probleme mit dieser Fehlstellung bekommen werden…

Sonst geht’s uns prächtig und wir entwickeln uns zu großen Wonneproppen…

Und das Schönste ist, wir sind zu zweit und lieben uns sehr… (bitte eine Katze nie alleine halten, das macht traurig und einsam)

Da wir bis zu vier Jahre wachsen, sind unsere „Diener“ sehr gespannt, wie wir fertig aussehen werden… Ich (Sunny, der Rote) werde wohl ’ne mächtige Halskrause, Hemdbluse und Pumphose entwickeln…

Ich (Myko, der Schwarze) werde wohl eher ohne Halskrause, aber auch mit Pumphosen daher kommen… Zudem werde ich extrem groß… bin ja jetzt schon ein „großer“ Kater…

Ach ja… unsere „Pinselohren“ verleihen uns das Typische einer Maine Coon und schauen einfach zu goldig aus im Wind…

 

Unser Zuhause

Wir leben in einer Wohnung mit über 100 m² , die uns gehört und wir überall rumtollen können….

Außerdem haben wir auch ein gesicherten Balkon, damit wir an die frische Luft können…

Mit unseren Behinderungen wäre Freigang nicht gut und unsere „Katzenmama“ macht sich ja so schon viel zu viel Sorgen um uns…

Wir haben viel Abwechslung, Ruheplätzchen, Spielsachen und sehr schickes Echtholz-Mo­bi­li­ar in der Wohnung zum Anknabbern… was unseren „Katzeneltern“ gar nicht gefällt… Sogar einen eigenen „Katzenbrunnen“ haben wir bekommen, damit wir unseren Durst auf natürlichere Weise löschen können… dabei wird auch gerne geplanscht… Ich (Myko) liebe das Nass, gehe sogar mit Mama in die Dusche…

 

Zu unserer „Katzenmama“ und unserem „Katzenpapa“

Mama umsorgt uns sehr liebevoll mit Fellpflege, Krallen stutzen, guter Ernährung und viel Massagen und Schmuseeinheiten… Sie versucht uns sogar zu erziehen (was bedingt gelingt). Sie hat über 30 Jahre Katzenerfahrung und kennt sich recht gut mit Verhalten, Eigenschaften,  Erziehung, Pflege und diversen Krankheiten aus…

Papa lernt erst, was „Katzen“ im Haushalt bedeuten… Das heißt: kein Ausschlafen mehr, wir sind immer am Verhungern, wollen bespaßt werden… Wir sind immer im Weg und liegen am liebsten, wenn er im Home Office ist, um und vorm Arbeitsplatz lang und sichtbar da…

Ein ganz normales Katerleben eben… nur leider mit Behinderung…

 

Unsere Zukunft

Wie es mit unserer Behinderung weiter geht steht noch nicht fest (waren mittlerweile bei mehreren Fachärzten) … diese kommen auf’s Gleiche raus: Vorerst keine Behandlung möglich da wir noch wachsen…dann eventuell wenn echte Probleme oder Schmerzen auftreten, die Vorderpfoten versteifen. Orthesen wären auch eine Alternative.

Jetzt erst mal abwarten wie sich unsere Behinderung weiter entwickelt, um zu schauen was für unser weiteres Leben die beste Lösung ist…

Da wir „Familienmitglieder“ sind und geliebt werden, haben wir das Glück nicht eingeschläfert zu werden (was zu Beginn von vielen normalen Tierärzten empfohlen wurde).

 

So, das war das Wesentliche von uns Coonie-Brüdern und wir sind gespannt, wie unser Leben weitergeht…

Wir hoffen, dass Euch unsere Geschichten hier gefallen werden und wir dadurch anderen „Dosenöffner“ mit behinderten Katzen hilfreich sein und Mut machen können…

Es lohnt sich… denn wir werden es mit sanftem Schnurren danken…

 

Sagen Miau…

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